Ökumenisches Miteinander

Ökumene ist uns ein wichtiges Anliegen. Als evangelische Gemeinde in einer ehemaligen katholischen Bischofsstadt sind unsere Kontakte zu katholischen Mitchristen vielfältiger Art.

 

Schon seit Beginn der Paul-Gerhardt-Gemeinde vor 60 Jahren gibt es gute ökumenische Beziehungen zur St. Antonius-Gemeinde. Sogar der Name unseres Gemeindefestes "Brückenfest" geht auf eine Luftballonbrücke zwischen den beiden Kirchen zurück. Zwischen den Gemeindegliedern und Hauptamtlichen beiderseits bestand ein freundschaftliches Verhältnis.

 

 

 

In den vergangenen Jahren hat sich die „ökumenische Freundschaft“ an vielen Stellen intensiviert. Über Jahre hinweg prägend waren die persönlichen Beziehungen, gemeinsame Bibelwochen, der schon Tradition gewordene gegenseitige Besuch bei den Gemeindefesten und deren Mitgestaltung durch die beiden Kirchenchöre sowie der Weltgebetstag der Frauen. Auch während des Zusammenwachsens der Gemeinden St. Antonius, St. Peter und St. Paul zur Pfarrei St. Peter haben sich weitere gemeinsame Aktivitäten entwickelt wie der Ökumenische Jugendkreuzweg an Palmsonntag, der Ökumenische Kinderbibeltag im Sommer, die ökumenische Kinderkrippenfeier an Heilig Abend sowie ein jährlicher Gottesdienstbesuch der Gemeinde St. Peter in Paul-Gerhardt am Pfingstmontag und der Gegenbesuch an einem weiteren Sonntag in der Pfarrei St. Peter. Der Ältestenkreis von Paul-Gerhardt und der Pfarrgemeinderat von St. Peter haben den Austausch in einer jährlichen gemeinsamen Sitzung in der Adventszeit gepflegt.

 

2012 wurde zwischen der kath. Gemeinde St. Peter und der evang. Paul-Gerhardt-Gemeinde eine ökumenische Partnerschaft im Sinne der Rahmenvereinbarung der Erzdiözese Freiburg und der evangelischen Kirche in Baden besiegelt.

Hier können Sie diese Vereinbarung herunterladen.

 

Bei all diesen gemeinsamen Aktivitäten und Feiern merken wir, dass für uns alle die Basis Jesus Christus und seine Worte sind und wir damit ermutigt werden, unseren christlichen Glauben als Gemeinsamkeit zu erfahren und die Unterschiede als Bereicherung in der Vielfalt wahrzunehmen.

 

Mit der Fusion der katholischen Gemeinden am 1.1.2015 werden wir nun überlegen, wie dieses ökumenische Miteinander neu gestaltet und weiterentwickelt werden kann.