Gemeindeberatungsprozess "Zukunft Bruchsal 2.0"

Nach den Gesprächen im Kreis der Hauptamtlichen, die wir im Jahr 2019 begonnen haben, und dem Lockdown im Frühjahr, haben wir  in der Gesamtkirchengemeinde Mitte September 2020 einen Gemeindeberatungsprozess begonnen. Dazu gab es im Juli ein Gespräch zur Auftragsklärung zwischen den beiden GemeindeberaterInnen und den anderen Beteiligten – das sind alle Hauptamtlichen (derzeit 4 Personen in der Luthergemeinde, je 1 Pfarrperson aus der Christus- und der Paul-Gerhardt-Gemeinde) sowie je eine Person aus den drei Ältestenkreisen.

Aus den ersten beiden Treffen ist zu berichten:

Es wurden SMART-Ziele formuliert, also Ziele, die spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert sind:

1.       Bis zum Jahresende 2020 ist die Konzeption einer kirchengemeindlichen Dienstgemeinschaft (mit Beschreibung des Status quo und des Zielzustandes) formuliert. Dafür klären wir die Zuständigkeiten unter den Haupt- und/oder Ehrenamtlichen (Verantwortlichkeiten, Entscheidungswege, Befugnisse, Kooperation) neu und schreiben diese in einer überarbeiteten Geschäftsordnung fest.

2.       Bis Juli 2021 ist die Implementierung vollzogen. Dafür haben wir Veranstaltungen geplant, die die Einheit der Kirchengemeinde fördern, die Effizienz steigern und das „Wir-Gefühl“ gestalten.

Hoffnungen, Befürchtungen/Unsicherheiten/Wünsche im Blick auf eine kirchengemeindliche Dienstgemeinschaft wurden ausgetauscht. Mit Hilfe der Vorarbeiten aus dem Kreis der Hauptamtlichen wurde in Kleingruppen überlegt, in welchen Themenbereichen zusammengearbeitet werden soll und mit welchen Ziel; ebenso welche Themenbereiche die Gemeinde autonom bearbeiten möchte. Aus den Ergebnissen sollen dann Maßnahmen abgeleitet werden.

Der Kirchenbezirk hat sich in den Gemeindeberatungsprozess eingebracht und trägt als Auftraggeber die Kosten dieses aus der Visitation 2018  resultierenden und kirchenbezirklich erwünschten Vorgehens. Auch wurde eine Person aus dem Kirchenbezirk entsandt.

Andrea Knauber