Aus dem Ältestenkreis 2/2020

Die Paul-Gerhardt-Gemeinde in den Zeiten von „Corona

Wie das gesamte öffentliche Leben waren auch die Kirchen vom „LockDown“ zur Eindämmung der CoronaPandemie

betroffen. Aufgrund der behördlichen Vorgaben und Einschränkungen mussten nicht nur die Gottesdienste, sondern auch die Gruppen und Kreise und damit der lebendige Kern unserer Gemeindearbeit eingestellt werden. Wir sahen uns daher vor die Herausforderung gestellt, unseren Gemeindemitgliedern dennoch ein Minimum an geistlichen Angeboten und Information bereitzustellen. All denjenigen, die durch vielfältige Ideen und persönliches Engagement dazu beigetragen haben, diese schwierige Zeit, die leider noch nicht zu Ende ist, zu überbrücken, gilt ein herzliches Dankeschön des Ältestenkreises.

Zu den Angeboten gehörten u. a. die Andachten von Pfr. Schowalter, die über Youtube ins Internet gestellt wurden,  Telefonandachten, ein Newsletter, vor allem aber die Aufzeichnungen von je einem Oster- und Pfingstgottesdienst, die ebenfalls im Internet abrufbar waren besonders beeindruckende Erlebnisse, die sehr große Resonanz gefunden haben.  allein der Online-Ostergottesdienst mit Fam. Schowalter und Friends wurde bis Anfang des Monats 850 mal angeklickt! Ein besonderes Lob auch an den Kameramann, Herrn Pavlunin, der für eine professionelle Aufmachung gesorgt hat.

Ab Ostern konnten dann zumindest die Kirchen für einzelne Besucher an verschiedenen Nachmittagen unter entsprechenden Hygieneauflagen für ein stilles Gebet geöffnet werden. Die vor dem Kircheneingang aufgestellten Osterbanner mit der Aufschrift „Christus ist auferstanden“ signalisierten Hoffnung und Optimismus in einer schwierigen Zeit der Krise.

Ab dem 10. Mai war es dann wieder möglich, öffentliche Gottesdienste zu feiern. Die Erlaubnis stand unter dem Vorbehalt wirksamer Schutzmaßnahmen. Das nach wie vor geltende Infektionsschutzkonzept der Paul-Gerhardt-Gemeinde berücksichtigt die Vorgaben des „Schutzkonzeptes für die Feier von evangelischen Gottesdiensten in der Evangelischen Landeskirche Baden während der CoronaPandemie“, die auf die besonderen Gegebenheiten unserer Kirche umgesetzt wurden. Da die maximal mögliche Besucherzahl wegen der Abstandsgebote auf 40 beschränkt ist, bieten wir grundsätzlich zwei Gottesdienste um 10 Uhr und um 11.30 Uhr an. Mittlerweile konnten wir erste Erfahrungen sammeln. Ich darf, auch im Namen von Pfarrer Schowalter und dem Ältestenkreis, allen Gottesdienstbesuchern danken, dass Sie die erforderlichen Maßnahmen des Infektionsschutzes (wie Desinfektion, Mundschutz, markierte Plätze, Belüftung, Gesangsverbot, Begrenzung des Gottesdienstes auf 30 Minuten etc.) akzeptiert haben und den Anweisungen des Regiepersonals gefolgt sind. Die  Maßnahmen sollen alle möglichen Übertragungswege des Virus verhindern. Trotz dieser Einschränkungen ist eine gute Gottesdienstatmosphäre entstanden.

Auch die Arbeit des Ältestenkreises musste trotz des Versammlungsverbotes weitergehen. Mit Hilfe moderner Technik und Unterstützung durch unser Ältestenkreismitglied Tobias Rösch fanden drei Sitzungen als VideoKonferenz statt, was nach einer gewissen Eingewöhnungsphase gut funktioniert hat. Zwar ist in Kürze mit einigen Lockerungen der Auflagen zu rechnen. Mittlerweile können wir unter den bekannten hygienischen Auflagen unsere Sitzungen wieder mit Präsenz  durchführen, ebenso können unter denselben Bedingungen einige Jugendkreise wieder beginnen. Größere Veranstaltungen sind aber nach wie vor nicht möglich. So ist das Brückenfest definitiv abgesagt. Die Konfirmationsfeier kann leider vor den Sommerferien nicht stattfinden.

 

Öffentlichkeitsarbeit und Leitbild der Gemeinde

Wie bereits berichtet, hat sich der Ältestenkreis vorgenommen, die Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde auf eine systematischere und modernere Basis zu stellen. Hierzu wurde ein „Kernteam“ mit Cordula Völker, Vera und Achim Schowalter, Marc Kamlah und Patrick Masselautzky gebildet. Als Grundlage ist unter Mitarbeit von Hansjörg Ebert ein Leitbild erarbeitet worden, das in der 4. Ältestenkreissitzung vom 02.04. vom Ältestenkreis angenommen wurde und das hier der Gemeinde vorgestellt wird.

Die beiden jetzt anstehenden Aufgaben „neues grafisches Design“ von Logo, Schriftzug, Farb- und Formkonzept und „Neugestaltung der Internetseite“ wurden zur Bearbeitung durch eine professionelle Agentur ausgeschrieben.

 

Umfrage zu Gemeindeangeboten

Im Rahmen des Gesamtprojektes wurde auch vor einigen Monaten eine Umfrage zu unseren Gemeindeangeboten durchgeführt, die u.a. zum Ziel hatte, Stärken und Schwächen mit statistischen Methoden zu erfassen und auszuwerten. Zunächst einmal allen, die daran teilgenommen haben, herzlichen Dank für Ihre Mitwirkung. Die Gesamtbewertung war positiv, allerdings gab es auch vereinzelte Kritik, der man nachgehen muss. Sie bezieht sich vor allem auf die Bedarfslage der Altersgruppe von 30- 44 Jahren. Hier werden neue Ideen erbeten, auch aus der Zielgruppe heraus. Ansprechpartnerin im Ältestenkreis ist Katharina Heiler.

 

Instagram Account PG

Auf Initiative unserer Jugendleiter/innen wurde ein PG Instagram Account erstellt, der bereits 87 Abonnenten hat. Darauf sind zu finden: der Wochenspruch, der „Song of the Week“, Einladung zu Gottesdiensten, Mitmachaktionen etc. Die Inhalte sind zwar vor allem auf Jugendliche und junge Erwachsene abgestimmt, aber auch für junge Ältere interessant. Information erteilt Katharina Heiler.

 

Probleme der Jugendarbeit

Die kirchliche Jugendarbeit ist in den vergangenen Jahren immer weiter gewachsen. Zur Unterstützung dieser Arbeit konnten wir bis vor einem Jahr auf junge Mitarbeiter/innen im Freiwilligen Sozialen Jahr oder im Bundesfreiwilligendienst zurückgreifen. Leider zeichnet sich ab, dass die Stelle wieder nicht besetzt werden kann. Auch die Bemühungen, sich mit 2 anderen Gemeinden eine selbstfinanzierte Diakonenstelle zu teilen, sind leider gescheitert. Durch den zu erwartenden Abgang einiger ehrenamtlicher Jugendleiter wird sich im nächsten Jahr eine kritische Situation ergeben, die zwangsläufig zur Reduzierung des Angebotes führen müsste. Um dies zu vermeiden, wird jetzt versucht, einen Anerkennungspraktikanten aus einer der kirchlichen Ausbildungseinrichtungen zu gewinnen. Vor allem soll dadurch auch die Einarbeitung des Jugendleiternachwuchses sichergestellt werden. Sollte das Vorhaben gelingen, käme allerdings auf die Gemeinde zur Kostendeckung ein höheres Spendenaufkommen zu. Der Ältestenkreis hat entschieden, diese Herausforderung anzugehen und hofft auf Ihre Unterstützung. Der Erhalt unserer hochwertigen Jugendarbeit sollte uns die Anstrengung wert sein.

 

Gottesdienstregelung während der Sommerferien

Wie im letzten Jahr werden während der Sommerferien die Sonntagsgottesdienste wechselweise in der Lutherkirche und in der PaulGerhardtKirche für die beiden Pfarrgemeinden in Bruchsal gemeinsam angeboten: in der Lutherkirche um 10.00 Uhr und in der PaulGerhardtKirche der derzeitigen Regelung entsprechend um 10.00 Uhr und um 11.30 Uhr.

Jürgen Dick

 

Was uns wichtig ist als Gemeinde – unser Leitbild

Jede christliche Gemeinde hat ihr eigenes Profil und eigene Schwerpunkte. Bei manchen Gemeinden liegt der  Schwerpunkt auf Bildungsarbeit, andere setzen ihre Kräfte verstärkt ein, um Flüchtlingsarbeit oder Sozialarbeit zu  machen, bei wieder anderen ist die klassische Kirchenmusik mit Kantoreien, Bläserkreisen und Orchester das, was das Gemeinde die Gemeinde prägt.

In einem längeren Gesprächsprozess haben wir als Gemeinde überlegt, was unser Profil ist und in welchen Bereichen wir Schwerpunkte setzen wollen. Wir können nicht alles machen; aber das, was wir machen, wollen wir mit Überzeugung und Qualität machen. So sind Leitsätze entstanden, die widerspiegeln, wo wir gerade „unterwegs sind“. Um diese Sätze in Erinnerung zu halten und auch ihren Inhalt zu vertiefen, ist u.a. eine Predigtreihe geplant. Ziel dieses Leitbilds ist es, das Gemeindeleben unter diesen Aspekten immer wieder zu bedenken und auszurichten und uns ermutigen und herausfordern zu lassen.

 

Leitbild für die Paul-Gerhardt-Gemeinde

Das Leitbild unserer Gemeinde gründet auf dem Glaubensbekenntnis an den dreieinigen Gott und formuliert, wie wir diesen Glauben in unserem Gemeindeleben Gestalt gewinnen lassen wollen.

Glauben entdecken

Wir wollen eine Gemeinde sein, in der Menschen den dreieinigen Gott kennen lernen können und ihre persönliche Beziehung zu ihm vertiefen, zur Nachfolge Jesu Christi herausgefordert werden und im Glauben ein Fundament für ihr Leben finden.

Gemeinschaft erleben

Wir wollen eine Gemeinde sein, in der Menschen erleben, dass sie angenommen, wertgeschätzt und Teil einer Gemeinschaft sind. In den Gottesdiensten und anderen Gemeindeaktivitäten sowie in Gruppen, Kreisen und persönlichen Begegnungen wollen wir miteinander Leben teilen, einander ermutigen und inspirieren und Verantwortung füreinander übernehmen.

Lebendig sein

Wir wollen eine Gemeinde sein, in der die Liebe das Maß aller Dinge ist und sich Glaube als lebendige Beziehung zu Gott entfalten kann. Wir wollen Menschen mit ihren Begabungen fördern, Erfahrungen, Gedanken und Ideen wertschätzen und diese fruchtbar werden lassen für ein wachsendes Gemeindeleben.

Offenheit

Wir wollen als Gemeinde einladend und offen sein für Menschen unterschiedlicher Prägung und Tradition und respektvoll die Freiheit des Einzelnen achten. Wir freuen uns, wenn Menschen sich mit ihren Gaben und Fähigkeiten einbringen.

Helfen

Wir wollen als Gemeinde sensibel sein für Menschen in ihren Fragen und Nöten, ihnen beistehen und ihnen nach unseren Möglichkeiten auch ganz praktisch helfen.

Ausstrahlen

Wir wollen, dass die Ausstrahlung der Gemeinde von Gottes Menschenfreundlichkeit geprägt ist und Menschen ein positives Bild von Gott, Glaube und Kirche bekommen.

Zusammenarbeiten

Wir wollen als Gemeinde mit anderen Kirchen sowie mit Vereinen und Institutionen bei gemeinsamen Anliegen zum Wohl aller zusammenarbeiten.

Aus dem Ältestenkreis 1/2020

Der Start des neuen Ältestenkreises

Der Jahreswechsel stand ganz im Zeichen der Übergabe der Verantwortung vom bisherigen zu dem am 1. Advent neu gewählten Ältestenkreis.

In der Grundordnung der Evangelischen Landeskirche in Baden ist festgelegt, dass der Ältestenkreis aus dem Gemeindepfarrer und den Kirchenältesten besteht, die Gemeinde leitet und die Verantwortung dafür trägt, dass „der Gemeinde Gottes Wort rein und lauter gepredigt wird, die Sakramente in ihr recht verwaltet werden und der Dienst der Liebe getan wird. In dieser Verantwortung sind die Mitglieder des Ältestenkreises berufen, den Aufbau der Gemeinde zu fördern, insbesondere durch Mitwirkung im Gottesdienst, in der Seelsorge sowie bei der Wahrnehmung der missionarischen, diakonischen und pädagogischen Aufgaben bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen“ (Artikel 16 der Grundordnung).

Hermann Biedermann, Marc Kamlah, Johannes Schneider, Cordula Völker und Jürgen Dick standen weiterhin für die Arbeit als Kirchenälteste zur Verfügung und werden mit ihrer Erfahrung aus den letzten Jahren die Kontinuität sicherstellen.Neu gewählt wurden Ursula Dörner, Katharina Heiler, Tobias Rösch und Annegret Radburg.

Unserer Meinung nach besteht der neue Ältestenkreis aus einer guten Mischung aus Frauen und Männern, aus älteren und erfahrenen Gemeindemitgliedern, sowie jüngeren, die zum Teil erst in den letzten Jahren zur Gemeinde gestoßen sind und sicherlich auch neue Impulse geben werden.

Der besondere Dank gilt nochmals den ausgeschiedenen Ältesten Patrick Masselautzky, Robert Säubert, Andrea Schmitt und Anke Staudenmaier, die in der letzten Periode die Geschicke der Gemeinde mitgestaltet und ihr Amt verantwortungsbewusst wahrgenommen haben.

Die Wahlbeteiligung lag bei 19,6%, auf den ersten Blick ein enttäuschender Prozentsatz, der allerdings in etwa dem Landeskirchendurchschnitt entspricht. Unter dem Schnitt lagen die Beteiligung bei Neuwählern (10%) und im mittlerweile nicht mehr ganz „neuen“ Gemeindegebiet jenseits der B35.

Neue personelle Konstellationen sind für eine Pfarrgemeinde wie für alle Organisationen, in denen Menschen ein konstruktives Miteinander pflegen, aber auch regeln müssen, ein einschneidendes Ereignis. Gilt es doch, sich neu im Team zu finden, aufeinander abzustimmen, die Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten festzulegen und nach einer Bestandsaufnahme Pläne für die künftige Arbeit zu schmieden. Auch für die Gemeinde selbst bedeutet es eine Umstellung, wenn fast die Hälfte der Mitglieder des Ältestenkreises neu ist.

Nach eigener Erfahrung kann ich den neuen Ältesten versichern, dass sie seitens der Gemeinde ein erheblicher Vertrauensvorschuss auf dem Weg im neuen Amt begleiten wird. Nach der Wahl erfolgte am Sonntag, den 26. Januar die feierliche Einführung im Rahmen des Gottesdienstes.

 

Erste programmatische Überlegungen

Die erste konstituierende Sitzung fand bereits am 09. Januar statt. Am Anfang standen eine Bestandsaufnahme und erste Zielsetzungen für die neue Amtsperiode. Es kristallisierte sich heraus, dass das positive Klima des christlichen Miteinanders in unserer Gemeinde, das in der unkomplizierten und vertrauensvollen Zusammenarbeit seinen Ausdruck findet, als besonders angenehm empfunden wird.

Grundsätzlich gibt es eine ganze Reihe von Angeboten in diversen Gruppen und Kreisen mit durchweg engagierten Funktionsträgern. Die Jugendarbeit wurde als besondere Stärke unserer Gemeinde herausgestellt. Allerdings hat die derzeitige Nichtbesetzung der FSJ-Stelle eine Maximalbelastung der Leiter der verschiedenen Gruppen und der für die Gesamtkoordination Verantwortlichen, insbesondere für unsere Pfarrersfamilie zur Folge. Hierzu werden organisatorische Möglichkeiten der Abhilfe geprüft.

Für die Gemeindearbeit insgesamt gilt als Minimalziel, den derzeitigen Stand zu erhalten bei gleichzeitiger Offenheit für neue Ideen. Ein Ausruhen auf dem Erreichten bedeutet in der Regel Stillstand, dem dann Rückschritte folgen können.

Selbstverständlich gibt es nach wie vor Potential für Verbesserungen. Ein „Dauerbrenner“ ist trotz erster guter Ansätze immer noch das Ziel, die Gemeinde für das Altersband der 30-50jährigen attraktiver zu gestalten. Ein Weg in diese Richtung ist u.a. die Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit. Eine Arbeitsgruppe hat hierzu bereits auf der Basis moderner Methoden Konzepte erarbeitet, die in diesem Jahr in die Umsetzung gehen sollen.

Eine weitere Feststellung ist in diesem Zusammenhang, dass wir uns noch intensiver um die Eltern unserer Kindergartenkinder kümmern und die Kiga-Leitung sowie die Erzieherinnen und Erzieher dabei unterstützen müssen.

Auch die Willkommenskultur bei der Aufnahme neuer Gemeindemitglieder wollen wir weiterentwickeln, eine besondere Zielgruppe sind die neuen Bewohner der Bahnstadt. Hier wird aber auch jedes Gemeindemitglied gebeten, mitzuhelfen, den Neuen offen und freundlich zu begegnen und ihre Integration in die Gemeinden zu fördern.

Ein wesentliches Thema, dass uns als Ergebnis der letzten Visitation in den nächsten Jahren intensiver beschäftigen wird, ist die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit auf Ebene der Kirchengemeinde Bruchsal. Hierzu wurde eine AG „Bruchsal 2.0“ gegründet. Vorgabe ist die bessere Vernetzung innerhalb der Kirchengemeinde, wobei dies nicht auf Kosten der Eigenständigkeit und der besonderen Bindungskraft unserer Paul-Gerhardt-Pfarrgemeinde gehen darf.

Wahl des Vorsitzenden undAufgabenverteilung

Ein weiterer zentraler Punkt der 1. konstituierenden Sitzung war die Wahl des Vorsitzenden und die Verteilung der verschiedenen Aufgabenbereiche und Verantwortlichkeiten. Marc Kamlah wurde erneut zum Vorsitzenden gewählt, seine Stellvertretung hat von Amts wegen Pfr.Schowalter.

Die weiteren Verantwortlichkeiten wurden wie folgt festgelegt:

o Bau: Hermann Biedermann

o Finanzen P-G: Tobias Rösch, Johannes Schneider

o Gemeindeaufbau: Cordula Völker, Ursula Dörner

o Angebote für Kinder: Jugendleitungskreis

o Angebote für Jugend: Jugendleitungskreis (in jeder zweiten Sitzung des ÄK soll ein Teilnehmer des JLK eingeladen werden, um über Angelegenheiten der Kinder und Jugendlichen zu sprechen).

o Angebote für junge Familien: Katharina Heiler

o Angebote für Erwachsene: Cordula Völker, Katharina Heiler

o Angebote für Senioren: Hermann Biedermann

o Chor: Jürgen Dick

o Kindergarten: Tobias Rösch

o Kassenprüfung Kiga+ UG/OG: Tobias Rösch

o ACG/Ökumene: Ursula Dörner

o Missionsbeauftragter: Jürgen Dick

o Kirchengemeinderat: Marc Kamlah, Hermann Biedermann, Johannes Schneider

o Arbeitsgruppe Bruchsal 2.0: Pfr. Schowalter, Marc Kamlah, Johannes Schneider

o Bezirkssynode: Marc Kamlah

o Öffentlichkeitsarbeit: Cordula Völker

o Berichte Gemeindebrief: Jürgen Dick

o Gottesdienste: Cordula Völker

o Südstadtvereine (Abstimmung der Termine): Tobias Rösch

o Events (Vorbereitung/Org. von Ereignissen): Annegret Radburg, Ursula Dörner

oTechnik: Johannes Schneider

o Redaktionsteam: Jürgen Dick

o Internet (Verwaltung Webspace + E-Mail): Johannes Schneider

o Inhalte der Homepage: NN, die Aufgabe wird in der Gemeindezeitung ausgeschrieben

o Mitglied im Förderverein: Jürgen Dick

Rückblick auf die Weihnachtsgottesdienste

Die ökumenische Kinderkrippenfeier und der Familiengottesdienst an Heilig Abend waren wieder sehr beeindruckend und mit guter Resonanz seitens der Besucher. Leider mussten einige Menschen wieder gehen, da sie keinen Platz mehr fanden, ein ärgerlicher Umstand, der eigentlich nicht hinzunehmen ist und der von uns zutiefst bedauert wird.

Der Besucherandrang sprengt mittlerweile unsere räumlichen Kapazitäten, sodass wir nach alternativen Lösungen Umschau halten müssen. Als Lösung ist die Nutzung der katholischen St. Anton Kirche angedacht, die deutlich größere Kapazitäten hat. Erste Gespräche in diese Richtung haben bereits stattgefunden, die Ergebnisse sind vielversprechend.

Jürgen Dick

Aus dem Ältestenkreis 3/2019

1. Rückblick auf das Brückenfest
Das diesjährige Brückenfest war erneut das Highlight der sommerlichen Gemeindeaktivitäten. Besonders erfreulich war, dass die Zahl der Besucher trotz einer Reihe von Parallelveranstaltungen in Bruchsal wieder die Erwartungen übertraf.

In der Nachbetrachtung müssen die verschiedenen Vorträge und Darbietungen herausgestellt werden. Dazu gehörten die Aufführungen der Kindergartenkinder, Posaunen- und Paul-Gerhardt- Chor, sowie besonders beeindruckend unsere jungen Musikerinnen und Musiker. Besonders bewährt hat sich die neue  Bühnenkonstruktion.

Große Resonanz erhielt auch das spezielle Kinderprogramm.

Die Einnahmen sollen nicht unerwähnt bleiben: Der Reinerlös betrug 3373,- EUR, davon gehen 337,- EUR als  Spende für das Babytherapiezentrum nach Südafrika, der Rest von 3036,- EUR wird unserem Renovierungskonto gutgeschrieben.

Am Folgetag wurden im Rahmen des Helferfestes noch bestehende organisatorische Verbesserungsmöglichkeiten offen diskutiert und in einem Protokoll als Merkposten für das Jahr 2020 festgehalten.

Der Ältestenkreis bedankt sich bei allen Organisatoren, Helfern, Mitwirkenden, vor allem aber bei dem allzeit freundlichen Bedienungspersonal, die alle mit ihrem Engagement zum Erfolg des Festes beigetragen haben.

2. Aktion „Brusl leuchtet“ am 29.11.
Das Einläuten zum Advent fand bisher auf dem Platz vor der Lutherkirche statt. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Resonanz begrenzt war. Auf ökumenischer Ebene wurde jetzt beschlossen, stattdessen am 29.11. eine Aktion bei „Brusl leuchtet“ mit Kerzen rund um die Stadtkirche durchzuführen. Bitte den Termin jetzt schon vormerken!

3. Verabschiedung von Luisa Walz
Wie schnell doch ein Jahr vergeht! Im Rahmen des Erntedankgottesdienstes wurde mit Luisa Walz, die bisherige Inhaberin der BuFDi-Stelle aus der Gemeinde verabschiedet.

Sie hat ihre wichtige Funktion, vor allem in der Jugendarbeit, mit viel Engagement und positiver Ausstrahlung wahrgenommen und dabei neue Impulse gesetzt. Der Ältestenkreis bedankt sich bei Luisa für ihren wertvollen Beitrag zu einem lebendigen Gemeindeleben und wünscht Ihr für ihren weiteren Lebensweg alles Gute und Gottes Segen.

Leider konnte bisher die Stelle noch nicht nachbesetzt werden. Wir hoffen, dass zusammen mit dem Diakonischen Werk ein geeigneter Bewerber bzw. eine Bewerberin gefunden werden kann.

4. Zusammenarbeit in der Kirchengemeinde Bruchsal
Eines der wesentlichen Ergebnisse der letztjährigen Visitation war die vereinbarte Zielvorstellung, das Wir-Gefühl der Kirchengemeinde zu fördern und zu überlegen, wo gemeinsame Strukturen das Gemeindeleben der Gesamtkirchengemeinde und das Miteinander fördern können.
Der Prozess einer besseren Koordination der gemeinsamen Aktivitäten wurde mittlerweile in Form einer grundsätzlichen Bestandsaufnahme der Aufgaben und Zuständigkeiten durch die Hauptamtlichen angeschoben. Außerdem wurden Arbeitsfelder definiert, auf denen man gemeinsames Auftreten nach innen und nach außen praktizieren will. Eine Arbeitsgruppe wird die Vorschläge jetzt weiter ausarbeiten. Sobald erste abgestimmte Ergebnisse vorliegen, werden wir die Gemeinde weiter informieren.

5. Kirchenältestenwahl
Wie bereits mehrfach angekündigt, findet am 1. Advent, dem 1. Dezember, die Wahl der neuen Kirchenältesten für die nächste, 6 Jahre dauernde Amtszeit statt. Die Namen der Kandidatinnen und Kandidaten wurden im Rahmen des Erntedankgottesdienstes am 06. Oktober bereits offiziell der Gemeinde vorgestellt. Es sind (in alphabetischer Reihenfolge des Nachnamens):
Hermann Biedermann, Jürgen Dick, Ursula Dörner, Katharina Heiler, Marc Kamlah, Annegret Radburg, Tobias Rösch, Johannes Schneider und Cordula Völker.
Nicht mehr kandidieren: Patrick Masselautzky, Robert Säubert, Andrea Schmitt und Anke Staudenmaier.

Die ausscheidenden Kirchenältesten werden noch in offizieller Form verabschiedet. Bereits jetzt gilt ihnen unser herzlicher Dank für die allzeit engagierte und konstruktive Zusammenarbeit, die von gegenseitigem Respekt und freundlichem Zusammenwirken bestimmt war. Jeder Einzelne von ihnen hat seine speziellen Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen in die Arbeit des Ältestenkreises eingebracht.

Abschließend dürfen wir die Gemeindemitglieder sehr herzlich bitten, ihr Wahlrecht ernst zu nehmen. In Kürze werden Ihnen die Wahlunterlagen zugesandt. Darin wird Pfarrer Schowalter nochmals die Bedeutung der Wahl erläutern und darlegen, warum es für uns so wichtig ist, dass sich möglichst viele Gemeindemitglieder an der Wahl beteiligen.

Jürgen Dick

Aus dem Ältestenkreis 1/2019

1. Neuwahl des Ältestenkreises


Für den Ältestenkreis ist das letzte Jahr seiner Amtsperiode angebrochen. Am 1. Dezember 2019 stehen Neuwahlen an. Pfarrer Schowalter erklärt im nachfolgenden Artikel die Funktion und die Bedeutung der Ältestenkreise in unserer
Evangelischen Landeskirche und erläutert das Wahlverfahren. Wir wollen erneut die Möglichkeit ausschöpfen, auch in der neuen Wahlperiode die maximal mögliche Zahl von 9 Ältesten wählen zu lassen. Die Arbeit lässt sich ganz einfach besser bewältigen, wenn sie auf mehrere Schultern verteilt wird. Da nicht alle derzeitigen Ältesten erneut kandidieren, brauchen wir dringend Nachwuchs! Wir würden uns daher freuen, wenn interessierte und engagierte Gemeindemitglieder den Schritt wagen würden, sich für die Wahl zur Verfügung zu stellen.


2. Bericht der Kindergartenleiterin

In der Ältestenkreissitzung vom 14.02.2019 hatte Frau Fuchs, die am 01. September 2018 die Leitung des PG-Kindergartens übernommen hat, die Gelegenheit, zur dortigen Situation vorzutragen. Erfreulicherweise ist der Personalstand stabil bei 100%. Zur Zeit besuchen 65 Kinder im Alter von 3-6 Jahren den Kindergarten. Bis Ende April wird der Kindergarten dann mit 95 Kindern voll belegt sein. Der früher sehr hohe Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund ist von 80% auf jetzt 40% zurückgegangen. Die Kinderkrippe für Kinder unter 3 Jahren ist von 07.00 Uhr – 17.00 Uhr geöffnet.

Die Stadt Bruchsal (verantwortlich Frau Doris Hach) hat ein neues zentrales  Anmeldeformular herausgegeben. Die Eltern melden ihr Kind mit dem ausgefüllten Formular beim Kindergarten ihrer Wahl an. Dadurch werden Mehrfachanmeldungen vermieden. Die Kooperation mit anderen Kindergärten läuft sehr gut. Es gibt regelmäßige Treffen der Kindergartenleitungen. Insbesondere bestehen „kurze Wege“ zur katholischen KiGa-Einrichtung bei St. Anton. Weiterhin ist es gelungen, eine neue Möbeleinrichtung zu beschaffen. Weniger erfreulich sei die zunehmende Belastung durch immer aufwendiger werdende Bürokratie bzw. Nebenaufgaben, wie z.B. Gefährdungsbeurteilungen oder der Besuch von Hygieneseminaren. Außerdem hat die Diakonie ein neues Schutzkonzept für Kinder in Kindertagesstätten herausgegeben.

Frau Fuchs will die Anbindung der Eltern an die Gemeinde verbessern und schlägt hierzu u.a. die Durchführung eines Spielenachmittags mit dem Seniorentreff 60+ im Kindergarten und die Gestaltung des Erntedankgottesdienstes mit anschließendem Mittagessen, das vom KiGa zubereitet wird, vor. Frau Fuchs führt die Arbeit ihrer Vorgängerin, Frau Groß-Donner, die viele Projekte in die Wege geleitet hat, konsequent fort. Der Ältestenkreis stellt mit Freude fest, dass der Stabwechsel in der KiGa- Leitung reibungslos funktioniert hat und die neue Leiterin die Weiterentwicklung engagiert angeht.

 

3. Sachstand des Liegenschaftsprojektes

Das sehr komplexe Verfahren des sog. „Liegenschaftsprojektes“ des Evangelischen Oberkirchenrates, mit dem  Einsparungen und eine effizientere Nutzung der nichtsakralen Räume der Kirchen angestrebt werden soll (s. Bericht in der Gemeindezeitung 4/2018), hat weitere Fortschritte gemacht. Die von unserem Vorsitzenden Marc Kamlah beantragten Korrekturen der Ist- Berechnung unserer Nutzungsfläche sind in vollem Umfang akzeptiert worden. Dadurch konnte das Überschreiten des Soll-Wertes deutlich reduziert werden. Allerdings sind noch weitere Abstimmungen im Bruchsaler Kirchengemeinderat und auf Bezirksebene erforderlich, bevor feststeht, welcher Flächenumfang landeskirchlich finanziert wird und was von uns selbst zu bestreiten ist.

Jürgen Dick

Aus dem Ältestenkreis 4/2018

1. Rückblick auf die Visitation


Die Wochen nach den Sommerferien waren ganz der Vorbereitung und Durchführung der Visitation gewidmet. Wie bereits mehrfach berichtet, wurden nicht nur unsere Paul-Gerhardt-Gemeinde, sondern auch die beiden anderen Pfarrgemeinden der Gesamtkirchengemeinde Bruchsal von einer Kommission des Bezirkskirchenrates unter der Leitung der Dekanin Gabriele Mannich und des Schuldekans Walter Vehmann besucht. Im Zeitraum vom 4. bis 21. Oktober fanden mehrere Gespräche mit den Hauptamtlichen, den ehrenamtlichen Mitarbeitern sowie den Ältestenkreisen und dem Kirchengemeinderat statt.
Wie angekündigt stand die Visitation unter der Prämisse einer künftigen Verbesserung der Koordination von Aktivitäten innerhalb der Kirchengemeinde, im Sinne einer Bündelung von Kräften bei knapper werdenden personellen
und finanziellen Ressourcen. Die abschließend vereinbarte Zielvorstellung für die Kirchengemeinde Bruchsal spiegelt diese Rahmenbedingungen wider.


Sie lautet wie folgt:
1. Wir wollen das Wir-Gefühl in der gesamten Kirchengemeinde fördern. Wir haben bis Sommer 2020 einen Plan
gemeinsamer Veranstaltungen entwickelt (z.B. Bibel- und Gesprächsabende, Andachten, Predigtreihen, gemeinsame
Gottesdienste). Wir überlegen, welche Schulungen und Hilfen für Mitarbeitende notwendig sind.


2. Wir wollen das Leben der Pfarrgemeinden daraufhin bedenken, wo gemeinsame Strukturen das Gemeindeleben der
Gesamtgemeinde und das Miteinander fördern. Die Aufgabenverteilung der Hauptamtlichen wird mit dem Dekanat
überarbeitet.


3. Wir werden bis 30.06.2019 gemeinsam einen Plan über die künftige Funktion und Nutzung des Pfarrhauses der Luthergemeinde entwickeln. Das VSA Mittelbaden und die Referate VI und VIII des EOK werden hinzugezogen. Der Bezirkskirchenrat bittet den EOK dringend, sich mit Fachberatung einzubringen. Dabei wird es darauf ankommen, Strukturen zu entwickeln, die einerseits die geänderten Rahmenbedingungen durch ein Mehr an gemeinsamen Aktivitäten auf Ebene der Kirchengemeinde gerecht werden, andererseits aber sicherzustellen, dass die Eigenständigkeit der kleineren Einheiten mit ihren Möglichkeiten, die Basisnähe zu den Gemeindemitgliedern zu erhalten und weiterzuentwickeln, bestehen bleibt.


Die Detailberichte der Visitationskommission zu den einzelnen Pfarrgemeinden stehen noch aus. Wir gehen aber davon aus, dass es gelungen ist, einen vertieften Eindruck über die Vielfalt unseres Paul-Gerhardt-Gemeindelebens zu vermitteln und eine Unterstützung unseres Weges zu erlangen.

 

Dass es auch bei uns noch Potential für eine Weiterentwicklung gibt, zeigt der Wortlaut der Zielvorstellungen der Paul-Gerhardt-Gemeinde:


1. Bis Ende 2019 haben wir mit den Mitarbeitenden unserer Gemeinde Angebote entwickelt, mit denen wir 30-50jährige interessieren und für unsere Gemeinde gewinnen können.

2. Zum Ende des Jahres 2020 haben wir ein Konzept der Öffentlichkeitsarbeit entwickelt, das die bisherigen Formen intensiviert und ergänzt.


3. Wir haben bis 2020 Maßnahmen entwickelt, um die Menschen, die in der Bahnstadt wohnen, willkommen zu heißen und für unsere Gemeinde zu gewinnen.


Der Ältestenkreis hat damit begonnen, diesen Zielvorstellungen konkrete Planungen folgen zu lassen. So sollen die ersten Bewohner der Bahnstadt ein persönliches Anschreiben mit dem Angebot eines Besuches erhalten. In diesem Gemeindebrief ist eine explizite Einladung zum Familiengottesdienst am 24.12. enthalten.

Für weitere Maßnahmen werden wir die Unterstützung der Gemeindemitglieder benötigen, wobei an dieser Stelle der Dank des Ältestenkreises an all diejenigen ausgesprochen werden soll, die durch ihre engagierte Mitarbeit zum Gelingen der Visitation beigetragen haben.


Eine weitere wertvolle Hilfestellung bei der Weiterentwicklung geben die Ergebnisse des Seminars „Vitale Gemeinde“ das am 15.09. stattfand. Hierüber berichtet Cordula Völker in einem nachfolgenden gesonderten Artikel.

Über einen weiteren interessanten Programmpunkt der Visitation wäre noch nachträglich zu berichten:
Unter dem Motto „Über den Kirchturm hinaus“ erfolgte ein Besuch bei der Feuerwehr Bruchsal. Mit deren Leitungspersonal wurde eine sehr konstruktive Diskussion über gemeinsame Aspekte u.a. in den Bereichen „Arbeit mit Menschen“, Rekrutierung und Einbindung der Jugend“ sowie „Umgang mit und Nachbereitung von Grenzsituationen“ geführt, ein Erfahrungsaustausch, der es Wert ist, fortgeführt zu werden.

 


2. Das Liegenschaftsprojekt der Evangelischen Landeskirche

Der Evangelische Oberkirchenrat der Landeskirche hat ein sog. Liegenschaftsprojekt gestartet, das nach der nunmehr erfolgten Datenerhebung in die weitere Klärungsphase geht und auf Ebene der Kirchenbezirke in eine „strategische
Liegenschaftsplanung“ einmünden soll.

Worum geht es? Im Blickfeld sind vorrangig die Gemeindehäuser, deren landeskirchliche Finanzierung sich künftig an
einem Sollwert der Raumfläche orientieren soll, der sich im Wesentlichen aus Gemeindemitgliederzahl
(Stichtag 1.1.2014) berechnet. Bei Überschreiten dieses Sollwertes sind in den Kirchenbezirken entweder durch Straffung der Raumnutzung Einsparungen vorzunehmen oder die Finanzierung der über den Sollwert hinausgehenden Flächen ist mit Eigenmitteln zu bestreiten.

Nach Übermittlung der Erhebungs- und Auswertungsdaten haben die Gemeinden nunmehr die Gelegenheit, Fragen zu stellen und Hinweise für eine Korrektur der Berechnung zu geben. Dies ist auch seitens der Paul-Gerhard-Gemeinde
erforderlich und bereits geschehen, da wir, wie viele anderen Gemeinden auch, über dem Sollwert liegen. Dabei ist das Überschreiten keinesfalls durch die eigentlichen Nutzungsflächen (Gemeindesaal und Gruppenräume) bedingt, sondern vielmehr durch die ausgedehnten Kellerräume und das das nur durch eine Luke von den Privaträumen der
seperaten Wohnung aus erreichbar ist. Beide sind in vollem Umfang in die Berechnung eingegangen. Hier besteht dringender Klärungsbedarf.

Jürgen Dick