Aus dem Ältestenkreis 1/2019

1. Neuwahl des Ältestenkreises


Für den Ältestenkreis ist das letzte Jahr seiner Amtsperiode angebrochen. Am 1. Dezember 2019 stehen Neuwahlen an. Pfarrer Schowalter erklärt im nachfolgenden Artikel die Funktion und die Bedeutung der Ältestenkreise in unserer
Evangelischen Landeskirche und erläutert das Wahlverfahren. Wir wollen erneut die Möglichkeit ausschöpfen, auch in der neuen Wahlperiode die maximal mögliche Zahl von 9 Ältesten wählen zu lassen. Die Arbeit lässt sich ganz einfach besser bewältigen, wenn sie auf mehrere Schultern verteilt wird. Da nicht alle derzeitigen Ältesten erneut kandidieren, brauchen wir dringend Nachwuchs! Wir würden uns daher freuen, wenn interessierte und engagierte Gemeindemitglieder den Schritt wagen würden, sich für die Wahl zur Verfügung zu stellen.


2. Bericht der Kindergartenleiterin

In der Ältestenkreissitzung vom 14.02.2019 hatte Frau Fuchs, die am 01. September 2018 die Leitung des PG-Kindergartens übernommen hat, die Gelegenheit, zur dortigen Situation vorzutragen. Erfreulicherweise ist der Personalstand stabil bei 100%. Zur Zeit besuchen 65 Kinder im Alter von 3-6 Jahren den Kindergarten. Bis Ende April wird der Kindergarten dann mit 95 Kindern voll belegt sein. Der früher sehr hohe Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund ist von 80% auf jetzt 40% zurückgegangen. Die Kinderkrippe für Kinder unter 3 Jahren ist von 07.00 Uhr – 17.00 Uhr geöffnet.

Die Stadt Bruchsal (verantwortlich Frau Doris Hach) hat ein neues zentrales  Anmeldeformular herausgegeben. Die Eltern melden ihr Kind mit dem ausgefüllten Formular beim Kindergarten ihrer Wahl an. Dadurch werden Mehrfachanmeldungen vermieden. Die Kooperation mit anderen Kindergärten läuft sehr gut. Es gibt regelmäßige Treffen der Kindergartenleitungen. Insbesondere bestehen „kurze Wege“ zur katholischen KiGa-Einrichtung bei St. Anton. Weiterhin ist es gelungen, eine neue Möbeleinrichtung zu beschaffen. Weniger erfreulich sei die zunehmende Belastung durch immer aufwendiger werdende Bürokratie bzw. Nebenaufgaben, wie z.B. Gefährdungsbeurteilungen oder der Besuch von Hygieneseminaren. Außerdem hat die Diakonie ein neues Schutzkonzept für Kinder in Kindertagesstätten herausgegeben.

Frau Fuchs will die Anbindung der Eltern an die Gemeinde verbessern und schlägt hierzu u.a. die Durchführung eines Spielenachmittags mit dem Seniorentreff 60+ im Kindergarten und die Gestaltung des Erntedankgottesdienstes mit anschließendem Mittagessen, das vom KiGa zubereitet wird, vor. Frau Fuchs führt die Arbeit ihrer Vorgängerin, Frau Groß-Donner, die viele Projekte in die Wege geleitet hat, konsequent fort. Der Ältestenkreis stellt mit Freude fest, dass der Stabwechsel in der KiGa- Leitung reibungslos funktioniert hat und die neue Leiterin die Weiterentwicklung engagiert angeht.

 

3. Sachstand des Liegenschaftsprojektes

Das sehr komplexe Verfahren des sog. „Liegenschaftsprojektes“ des Evangelischen Oberkirchenrates, mit dem  Einsparungen und eine effizientere Nutzung der nichtsakralen Räume der Kirchen angestrebt werden soll (s. Bericht in der Gemeindezeitung 4/2018), hat weitere Fortschritte gemacht. Die von unserem Vorsitzenden Marc Kamlah beantragten Korrekturen der Ist- Berechnung unserer Nutzungsfläche sind in vollem Umfang akzeptiert worden. Dadurch konnte das Überschreiten des Soll-Wertes deutlich reduziert werden. Allerdings sind noch weitere Abstimmungen im Bruchsaler Kirchengemeinderat und auf Bezirksebene erforderlich, bevor feststeht, welcher Flächenumfang landeskirchlich finanziert wird und was von uns selbst zu bestreiten ist.

Jürgen Dick

Aus dem Ältestenkreis 4/2018

1. Rückblick auf die Visitation


Die Wochen nach den Sommerferien waren ganz der Vorbereitung und Durchführung der Visitation gewidmet. Wie bereits mehrfach berichtet, wurden nicht nur unsere Paul-Gerhardt-Gemeinde, sondern auch die beiden anderen Pfarrgemeinden der Gesamtkirchengemeinde Bruchsal von einer Kommission des Bezirkskirchenrates unter der Leitung der Dekanin Gabriele Mannich und des Schuldekans Walter Vehmann besucht. Im Zeitraum vom 4. bis 21. Oktober fanden mehrere Gespräche mit den Hauptamtlichen, den ehrenamtlichen Mitarbeitern sowie den Ältestenkreisen und dem Kirchengemeinderat statt.
Wie angekündigt stand die Visitation unter der Prämisse einer künftigen Verbesserung der Koordination von Aktivitäten innerhalb der Kirchengemeinde, im Sinne einer Bündelung von Kräften bei knapper werdenden personellen
und finanziellen Ressourcen. Die abschließend vereinbarte Zielvorstellung für die Kirchengemeinde Bruchsal spiegelt diese Rahmenbedingungen wider.


Sie lautet wie folgt:
1. Wir wollen das Wir-Gefühl in der gesamten Kirchengemeinde fördern. Wir haben bis Sommer 2020 einen Plan
gemeinsamer Veranstaltungen entwickelt (z.B. Bibel- und Gesprächsabende, Andachten, Predigtreihen, gemeinsame
Gottesdienste). Wir überlegen, welche Schulungen und Hilfen für Mitarbeitende notwendig sind.


2. Wir wollen das Leben der Pfarrgemeinden daraufhin bedenken, wo gemeinsame Strukturen das Gemeindeleben der
Gesamtgemeinde und das Miteinander fördern. Die Aufgabenverteilung der Hauptamtlichen wird mit dem Dekanat
überarbeitet.


3. Wir werden bis 30.06.2019 gemeinsam einen Plan über die künftige Funktion und Nutzung des Pfarrhauses der Luthergemeinde entwickeln. Das VSA Mittelbaden und die Referate VI und VIII des EOK werden hinzugezogen. Der Bezirkskirchenrat bittet den EOK dringend, sich mit Fachberatung einzubringen. Dabei wird es darauf ankommen, Strukturen zu entwickeln, die einerseits die geänderten Rahmenbedingungen durch ein Mehr an gemeinsamen Aktivitäten auf Ebene der Kirchengemeinde gerecht werden, andererseits aber sicherzustellen, dass die Eigenständigkeit der kleineren Einheiten mit ihren Möglichkeiten, die Basisnähe zu den Gemeindemitgliedern zu erhalten und weiterzuentwickeln, bestehen bleibt.


Die Detailberichte der Visitationskommission zu den einzelnen Pfarrgemeinden stehen noch aus. Wir gehen aber davon aus, dass es gelungen ist, einen vertieften Eindruck über die Vielfalt unseres Paul-Gerhardt-Gemeindelebens zu vermitteln und eine Unterstützung unseres Weges zu erlangen.

 

Dass es auch bei uns noch Potential für eine Weiterentwicklung gibt, zeigt der Wortlaut der Zielvorstellungen der Paul-Gerhardt-Gemeinde:


1. Bis Ende 2019 haben wir mit den Mitarbeitenden unserer Gemeinde Angebote entwickelt, mit denen wir 30-50jährige interessieren und für unsere Gemeinde gewinnen können.

2. Zum Ende des Jahres 2020 haben wir ein Konzept der Öffentlichkeitsarbeit entwickelt, das die bisherigen Formen intensiviert und ergänzt.


3. Wir haben bis 2020 Maßnahmen entwickelt, um die Menschen, die in der Bahnstadt wohnen, willkommen zu heißen und für unsere Gemeinde zu gewinnen.


Der Ältestenkreis hat damit begonnen, diesen Zielvorstellungen konkrete Planungen folgen zu lassen. So sollen die ersten Bewohner der Bahnstadt ein persönliches Anschreiben mit dem Angebot eines Besuches erhalten. In diesem Gemeindebrief ist eine explizite Einladung zum Familiengottesdienst am 24.12. enthalten.

Für weitere Maßnahmen werden wir die Unterstützung der Gemeindemitglieder benötigen, wobei an dieser Stelle der Dank des Ältestenkreises an all diejenigen ausgesprochen werden soll, die durch ihre engagierte Mitarbeit zum Gelingen der Visitation beigetragen haben.


Eine weitere wertvolle Hilfestellung bei der Weiterentwicklung geben die Ergebnisse des Seminars „Vitale Gemeinde“ das am 15.09. stattfand. Hierüber berichtet Cordula Völker in einem nachfolgenden gesonderten Artikel.

Über einen weiteren interessanten Programmpunkt der Visitation wäre noch nachträglich zu berichten:
Unter dem Motto „Über den Kirchturm hinaus“ erfolgte ein Besuch bei der Feuerwehr Bruchsal. Mit deren Leitungspersonal wurde eine sehr konstruktive Diskussion über gemeinsame Aspekte u.a. in den Bereichen „Arbeit mit Menschen“, Rekrutierung und Einbindung der Jugend“ sowie „Umgang mit und Nachbereitung von Grenzsituationen“ geführt, ein Erfahrungsaustausch, der es Wert ist, fortgeführt zu werden.

 


2. Das Liegenschaftsprojekt der Evangelischen Landeskirche

Der Evangelische Oberkirchenrat der Landeskirche hat ein sog. Liegenschaftsprojekt gestartet, das nach der nunmehr erfolgten Datenerhebung in die weitere Klärungsphase geht und auf Ebene der Kirchenbezirke in eine „strategische
Liegenschaftsplanung“ einmünden soll.

Worum geht es? Im Blickfeld sind vorrangig die Gemeindehäuser, deren landeskirchliche Finanzierung sich künftig an
einem Sollwert der Raumfläche orientieren soll, der sich im Wesentlichen aus Gemeindemitgliederzahl
(Stichtag 1.1.2014) berechnet. Bei Überschreiten dieses Sollwertes sind in den Kirchenbezirken entweder durch Straffung der Raumnutzung Einsparungen vorzunehmen oder die Finanzierung der über den Sollwert hinausgehenden Flächen ist mit Eigenmitteln zu bestreiten.

Nach Übermittlung der Erhebungs- und Auswertungsdaten haben die Gemeinden nunmehr die Gelegenheit, Fragen zu stellen und Hinweise für eine Korrektur der Berechnung zu geben. Dies ist auch seitens der Paul-Gerhard-Gemeinde
erforderlich und bereits geschehen, da wir, wie viele anderen Gemeinden auch, über dem Sollwert liegen. Dabei ist das Überschreiten keinesfalls durch die eigentlichen Nutzungsflächen (Gemeindesaal und Gruppenräume) bedingt, sondern vielmehr durch die ausgedehnten Kellerräume und das das nur durch eine Luke von den Privaträumen der
seperaten Wohnung aus erreichbar ist. Beide sind in vollem Umfang in die Berechnung eingegangen. Hier besteht dringender Klärungsbedarf.

Jürgen Dick

Aus dem Ältestenkreis 3/2018

1. Rückblick auf das Brückenfest


Die Frühjahrs- und Sommermonate bis zum Beginn der Ferienzeit standen wie jedes Jahr im Zeichen zahlreicher Gemeindeveranstaltungen, aus denen das Brückenfest besonders herausragt. Es war erneut ein großer Erfolg mit einem Rekordergebnis was die Besucherzahl betrifft. Dem neuen Gesamtverantwortlichen Fritz Weiß und allen Projektleiter-/innen sowie den zahlreichen Helferinnen und Helfern dafür ein herzliches Dankeschön!
Zum ersten Mal konnten wir im neu renovierten Lindenhof feiern, ein Projekt, das nicht zuletzt dank der engagierten Vorarbeiten des Bauteams, nach anfänglichen Verzögerungen rechtzeitig fertig werden konnte.


Wie oft bei solchen Veranstaltungen ist trotz der positiven Gesamtbewertung noch „Luft nach oben“ und die ein oder andere konstruktive Kritik zu berücksichtigen. Problematisch war der zeitweise Stromausfall. Die Schwachstellen sind erkannt und sollen mit den in unserer Gemeinde zur Verfügung stehenden Fachleuten angegangen werden. Auch
die Beschallung für die hinteren Reihen ist noch verbesserungsfähig. Störend war die Lärmkulisse während des Auftritts des Kindergartens. Außerdem konnten die Kinder von den hinteren Tischen aus nicht gesehen werden. Auch hier wird man nach Abhilfemöglichkeiten, wie z.B. die Aufstellung eines Podestes, suchen.


2. Die Visitation kommt!


Ein Ereignis, das bereits mehrfach angekündigt wurde und auf dessen Bedeutung für die künftigen Grundlagen des Gemeindelebens in Bruchsal erneut hingewiesen wird, steht jetzt unmittelbar bevor. Nach den Sommerferien werden wir uns ganz auf die anstehende Visitation konzentrieren. Die hierzu erforderlichen Vorbereitungen waren Schwerpunkt der letzten ÄK-Sitzungen. Dem Visitationsteam, das aus Dekanin Mannich, Schuldekan Vehmann und einem weiteren ehrenamtlichen Mitarbeiter bestehen wird, ist ein „vorlaufender Bericht“ vorzulegen, der die wesentlichen Strukturen und Aktivitäten unserer Gemeinde vorstellen soll. Wir halten es für wichtig, dass alle Gemeindemitglieder über diesen Bericht, der eine wichtige Grundlage für die Visitation darstellen wird, informiert sind. Pfr. Achim Schowalter hat daher die wesentlichen Inhalte in einem nachfolgenden Artikel zusammengefasst.


Auch die Termine der Visitation stehen mittlerweile fest. Es wird erneut darauf hingewiesen, dass alle drei Pfarrgemeinden der Bruchsaler Kirchengemeinde visitiert werden. Zu Beginn wird daher am 29.09. ein vorbereitender Mitarbeitertag der Kirchengemeinde stattfinden. Die Kerntermine für unsere Paul-Gerhardt-Gemeinde sind am 04.10. vorgesehen. Das Visitationsteam wird, um 16.00 Uhr beginnend, zunächst das Pfarramt besuchen, danach ein
Gespräch mit dem Gemeindepfarrer führen und sich schließlich im Rahmen einer ÄK-Sitzung mit den Ältesten austauschen. Am 16.10. trifft sich der Kirchengemeinderat mit der Kommission, um als Ergebnis die Zielvereinbarung zu entwickeln. Zum Abschluss wird am 21. 10. der Visitationsgottesdienst für die gesamte Kirchengemeinde in der Lutherkirche und eine abschließende Gemeindeversammlung unter Leitung von Dekanin Mannich stattfinden.
Der Ältestenkreis geht davon aus, dass wir gut vorbereitet sind und der Visitation mit Zuversicht entgegensehen.


3. Seminar „Vitale Gemeinde“


Das Seminar „Vitale Gemeinde“ steht zwar nicht im unmittelbaren Zusammenhang mit der Visitation, soll aber dennoch wichtige Anregungen für die Analyse von Stärken und Schwächen zum Ziel haben. Dabei stehen weniger die organisatorischen Rahmenbedingungen im Vordergrund. Vielmehr soll die geistige Orientierung für die Weiterentwicklung christlicher Gemeinden von einem Moderatorenteam vermittelt werden. Die Veranstaltung, an der
die Ältesten, sowie Jugendleiter und weitere interessierte Gemeindemitglieder teilnehmen, findet am 15.9. statt.


4. Erscheinen des Gemeindebriefes


Der Gemeindebrief erscheint zur Zeit mit vier Ausgaben pro Jahr. Als problematisch erweisen sich zum einen die z.T. kurzen Abstände zwischen den Redaktionsschlüssen, insbesondere zwischen der Sommer- und Herbstausgabe, zum anderen der hohe Ressourcenaufwand bei der Erstellung und Verteilung des Gemeindebriefes. Der Ältestenkreis
hat daher die Reduzierung von vier auf drei Ausgaben pro Jahr beschlossen. Dieser Beschluss soll allerdings frühestens ab 2019 gelten und wird noch der Gemeindeversammlung zur endgültigen Entscheidung vorgelegt werden.


Jürgen Dick

Aus dem Ältestenkreis 2/2018

Kurzer Rück- und Ausblick

Beim Erscheinen dieser 2. Ausgabe des Gemeindebriefes liegt die Passions- und Osterzeit, sowie die Kirchenfeste Christi Himmelfahrt und Pfingsten bereits hinter uns. Neben den zahlreichen Fest- und Themengottesdiensten haben wir auch in diesem Jahr einen einfallsreichen und zum Nachdenken anregenden Abschlussgottesdienst unserer Konfirmanden/-innen erleben dürfen. Er stand unter dem Motto „Danken“ und erinnerte uns daran,
dass wir im täglichen Miteinander, aber auch im grundsätzlichen Bezug auf unser Leben allzu oft die Dankbarkeit und das ausdrückliche sich bedanken für Zuwendungen und Gaben vergessen. In diesem Sinne für dieses Bewusstmachen den Konfirmanden ein herzliches „Dankeschön“.

Weitere Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Damit meine ich selbstverständlich auch unser diesjähriges Brückenfest am 8. Juli, zu dem die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren laufen. Die Leitung des  Organisationsteams hat dankenswerterweise Fritz Weiß von Günter Bader übernommen. Alle Gemeindemitglieder werden gebeten, ihn bei dieser Aufgabe zu unterstützen.

 

Patrick Masselautzky neues Mitglied des Ältestenkreises

Aufgrund des Ausscheidens von Matthias Schenk war ein Nachfolger für den Ältestenkreis zu wählen. Die Wahl fiel auf Patrick Masselautzky. Patrick hat nicht nur sein Freiwilliges Soziales Jahr in der Paul- Gerhardt-Gemeinde absolviert. Er ist auch seit Jahren aktiv in unsere Jugendarbeit eingebunden, die er engagiert und erfolgreich mitgestaltet. Insofern ist es folgerichtig, dass eine seiner Aufgaben darin bestehen wird, die Verbindung vom
Ältestenkreis zu unseren zahlreichen Jugendgruppen sicherzustellen und deren Sorgen und Bedürfnisse an das Leitungsgremium heranzutragen. Der Ältestenkreis ist erfreut, dass sich mit ihm ein Vertreter der jüngeren Generation bereit erklärt hat, an der Leitung der Gemeinde mitzuwirken. Wir haben ihn herzlich willkommen geheißen und wünschen ihm alles Gute und Gottes Segen für seine neue verantwortungsvolle Aufgabe.


Treffen des Pfarrgemeinderates St. Vinzenz und der Ältestenkreise Luther und Paul-Gerhardt

Das jährliche Treffen fand am 8. März statt. Es erfolgte eine gegenseitige Information über die aktuellen Aktivitäten und Herausforderungen. Der Wille zur weiteren ökumenischen Kooperation im Geiste der gemeinsamen Vereinbarung wurde bekräftigt. Konkret wurden die anstehenden gemeinsamen Veranstaltungen besprochen. Besonders hervorzuheben ist die Planung ökumenischer Glaubenskurse. Weitere Themen waren die Gebäudesituation und speziell die Planungen für ein katholisches Pfarrzentrum, sowie das nicht zu vernachlässigende Thema der Altersarmut.


Ältestentag der Gesamtgemeinde Bruchsal

Der Gesamtältestentag, der eigentlich ein „Halbtag“ war, fand am 5.Mai im Gemeindesaal der Paul- Gerhardt-Kirche statt. Er stand ganz im Zeichen der Vorbereitung der anstehenden Visitation aller drei Pfarrgemeinden, die im Herbst diesen Jahres stattfinden wird. Die Besprechung wurde von Pfrin. Andrea Schweizer und Frau Ute Müller, Beraterinnen der Gesellschaft für Gemeindeberatung und Organisationsentwicklung in der Evangelischen
Kirche in Deutschland (GB/OE) moderiert. Wie bereits in einem früheren Bericht dargestellt, müssen wir uns darüber im Klaren sein, dass die Visitation 2018 nicht nur eine Routineangelegenheit ist, sondern im Zeichen künftiger struktureller Veränderungen in den Kirchengemeinden steht, die auf die Entwicklung der Personalsituation der evangelischen Pfarrer/-innen zurückzuführen ist. Dies muss zu einer besseren Vernetzung
der Pfarrgemeinden führen.

Dementsprechend waren die Ziele des Ältestentages auf das bessere Kennenlernen der Pfarrgemeinden und der gegenseitigen Anteilnahme und Formulierung der anstehenden Herausforderungen ausgerichtet. D.h. die Fokussierung lag ganz eindeutig auf den Anliegen der Gesamtkirchengemeinde, sowie bei der Entwicklung gemeinsamer Ziele. Zunächst erfolgte eine Bestandsaufnahme bzw. eine Analyse der einzelnen Pfarrgemeinden
auf vier Feldern, den besonderen Angeboten als Profil der Gemeinde, den Gebäuden und Einrichtungen, den aktuellen Herausforderungen wie z.B. Großprojekte, sowie den vorhandenen materiellen und immateriellen Ressourcen. Die Ergebnisse, auf die an dieser Stelle nicht im Detail eingegangen werden kann, waren sehr vielfältig und es zeigten sich durchaus unterschiedliche Schwerpunkte im Profil der drei Gemeinden. Die
Ergebnisse wurden anschließend in einer Synopse auf die Gesamtgemeinde projiziert, gemeinsame Herausforderungen formuliert und diesen die vorhandenen Ressourcen gegenübergestellt.

Letztendlich wurden die folgenden Themen herausgearbeitet (noch ohne Priorisierung) und schriftlich fixiert:
• Wie leben wir Evangelisch-Sein in Bruchsal? Wie stärken wir das Wir-Gefühl?
• Ausbau und Stärkung der Kommunikation zwischen den drei Ältestenkreisen und den Pfarrgemeinden (Abstimmung von Terminen, gemeinsamer Gemeindebrief…).
• Im Glauben leben und Menschen im Glauben stärken. Wie motivieren wir Menschen?
• Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeitenden.
• Umgang mit knapper werdenden Ressourcen.
• Bevorstehende Veränderungen bei den Gebäudeflächen auf Grund des Liegenschaftsprojektes.
• Unsicherheit über den Bestand der Pfarr- und Diakonenstellen in Anbetracht vonsinkenden Gemeindemitgliederzahlen.
• Angebote für alle Altersgruppen anbieten – aber nicht jede Gemeinde muss alles abdecken.
• Prüfung, welche Aufgaben über das VSA abgedeckt werden können (bezirkliche Beauftragte für Gebäude, Arbeitsschutz, Datenschutz etc.)
• Verwaltung und Betreuung der KiTas/ Stärkung des evangelischen Profils.

Der Kirchengemeinderat wird in seiner nächsten Sitzung eine Priorisierung der Punkte vornehmen und das weitere Vorgehen planen.


Jürgen Dick

Aus dem Ältestenkreis 1/2018

Verabschiedung von Matthias Schenk aus dem Ältestenkreis


Aus persönlich-familiären Gründen wird Matthias Schenk nach Schleswig-Holstein umziehen und daher aus dem Ältestenkreis ausscheiden. Am 14. Januar wurde er im Gottesdienst offiziell verabschiedet. Matthias Schenk war seit Anfang 2014 Kirchenältester unserer Gemeinde und der Vertreter der jüngeren Generation. Folgerichtig bestand eine seiner Aufgaben darin, den Kontakt des Ältestenkreises zu den verschiedenen Jugendgruppen zu halten. Er hat sich dieser und vieler anderer Aufgaben mit Engagement und Elan gewidmet. In unseren Sitzungen haben wir seine kritisch-konstruktiven Beiträge als „junger Ältester“ sehr geschätzt. Aber auch als Musiker und Musiktechniker hat er das  Gemeindeleben bereichert und gestützt. Seine Auftritte als Schlagzeuger bleiben uns in bester Erinnerung.


Wir wünschen Matthias Schenk auf seinem weiteren beruflichen und privaten Lebensweg im hohen Norden alles erdenklich Gute und Gottes Segen! Die Lücke, die er hinterlässt wollen wir alsbald durch die Zuwahl eines neuen Ältesten schließen.


Jürgen Dick